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Archiv der Kategorie AMiR

Reisen ist ja manchmal lustig ;)

P1080761Also zumindest wenn es mal nicht alleine ist Zwinkerndes Smiley - wobei, wenn jemand Weejay fragen würde, dann käme wohl raus, dass ich in Bremen auch noch hinreichend panisch war. Hat sich aber dann alles gelegt… nach 12 Stunden Flug in einem Air Singapore Flieger ist man entspannt. Das liegt nicht nur daran, dass die Flugbegleiterinnen in netten asiatischen Kostümen umherwuseln oder dass das Multimediaangebot großartig ist. Nein, es gibt auch ständig was zu essen… fast schon zu viel, aber auf jeden Fall gewürzt. Lecker! Fast besser als in der Oldenbuger Mensa, aber da gehört hin und wieder nicht viel zu.P1080764

Einzige Überraschung – beim Einchecken gabs für meinen Kollegen keinen Platz mehr und hier in Singapur haben wir dann final bestätigt bekommen, dass die großen Airbus Maschinen grad zum Turbinencheck sind. Also wurden wir gefragt, ob wir nicht einen Flug später nehmen… wir haben ja gesagt – immerhin gibt es ein Essen und etwas Taschengeld für das Souveniershopping beim Rückflug Zwinkerndes Smiley

So, jetzt sollten wir aber auch mal endlich was zu Abend essen – das letzte Mahl ist schon 4 Stunden her!

Literaturliste maximieren leicht gemacht…

Bei uns kommt es hin und wieder vor, wenn der Cehf gerade auf Dienstreise oder zu beschäftigt ist, dass wir einige der Veröffentlichungen begutachten dürfen. Heute war es mal wieder soweit - die dringende Bitte 7 Paper zu reviewen. Eigentlich immer ein undankbarer Job, denn man muss Zeug lesen udn begutachten, von dem man entweder nicht so sehr viel Ahnung hat oder was man eigentlich selbst mal veröffentlichen wollte. Also man macht sowas doch recht ungern ;)

Allerdings nicht so wie jetzt! Ein Kollege stellte fest, dass ihm ein Titel bekannt vorkam und hat mal gesucht - und gefunden! Das Paper wurde schon mal veröffentlicht - letztes Jahr und von anderen Autoren. Macht natürlich stutzig und der anschließende Vergleich ergab, dass selbst die Rechtschreibfehler mitkopiert wurden sind. Merkwürdige Sache, die aber dann dazu führte, dass wir die anderen auch genauer untersucht haben. Was kam dabei raus? - Drei weitere Paper waren kopiert (nicht mehr zu 100%, sondern in abgewandelter Form - man hatte die Überschriften verändert und teilweise nicht nur ein Paper sondern gleich zwei zu einem zusammengefasst)! Mit dem Review waren wir recht schnell fertig, aber es bleibt ein ganz fader Beigeschmack ob man jetzt in Zukunft wohl jedes indische Paper genauer untersuchen muss, bevor man es irgendwie zitiert.

Bleibt zu hoffen, dass die Autoren der aktuellen Paper so richtig was eins auf die Mütze bekommen, denn  ich glaube ja, dass die indische Forschungsgemeinschaft so einen Ruf, der dadurch entsteht, nicht wirklich verdient hat.

Finnland rockz…

zumindest solange man sich im Pub nicht auf die Helligkeit als “wir müssen gehen” Indikator verlässt.

Letzte Woche war es mal wieder soweit und unser Chef hat zwei Kollegen und mich nach Tampere geschickt. Im Prinzip ne tolle Sache, wenn diese Flüge nicht so ganz zeitig früh von hier starten würden. Naja… was ich aber schreiben will… neben all den Fortschritten unsere Arbeit betreffend waren wir unter anderem im Kino und in der Sauna. Das lustige an dem Kinobesuch ist weniger der Film gewesen, sondern die Tatsache, dass man sozusagen erst auf Dienstreise nach Finnland fahren muss, um mal wieder in einem Kino vorbei zu kommen. Zukünftige Reisen werde ich also jetzt nach dem Kinokalender planen ;)

Das Thema Sauna ist natürlich auch so ein Ding - wer mich kennt wird wissen, wie unheimlich gern ich saunieren gehe ;) . Was solls, es war eines der “social-events” und da kann man schlecht nein sagen und im Nachhinein kann ich sagen, dass Sauna gar nicht sooo schlecht ist und die Finnen ganz hart sind, wenn es zur Temperatur kommt. Naja, viele Worte wenig Sinn… hinterher ging es in den Pub, wo das ausgeschwitzte Wasser durch Bier ersetzt werden sollte (Ansage der Gastgeber). Alles nicht weiter wild, aber wir haben einen klitze kleinen Fehler gemacht - keine Uhren mit und dann versucht anhand der Helligkeit abzuschätzen wie spät es ist und wann wir los müssen, respektive wie viel wir noch trinken können. Dumm nur, dass es in Finnland zur Zeit nicht wirklich dunkel wird und “es wird so gegen 21 Uhr sein” ungefähr so aussieht wie “Mist, es ist schon nach 1″. Der nächste Tag war spannend und sehr anstrengend und wir sind am Abend schon im Hellen ins Bett ;)

Damit es einem nicht langweilig wird…

gab es heute Vormittag die Aufwertung meiner lustigen kleinen “Wissenschaftlicher Mitarbeiter” Stelle zum Gruppenleiter der Gruppe “Nanorobotersysteme für die Charakterisierung von Biomaterialien”. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich weinen, mich freuen oder “Panik” rufend wegrennen soll - vielleicht reicht auch erst mal abwarten.

Das lustige daran ist, dass ich ganz plötzlich zwei Mitarbeiter zu dem Diplomanten dazu bekommen habe und noch mehr präsentieren darf… allerdings besser als irgendwo Admin zu werden ;) - wobei: die Verantwortung für die hoffentlich kommenden Projektanträge (natürlich kommen da welche ;) ) und Drittmittel (okay, ich darf Vorschläge unterbreiten), um die Gruppe (ich muss mich erst mal an den Terminus “meine Gruppe” gewöhnen) zu vergrößern gabs irgendwie daz. Vielleicht werd ich doch lieber wieder Admin ;)

Wie Informatiker zum Geburtstagskuchen einladen.

Vorhin in meinem Abteilungspostfach…

#include <time.h>
#include <omp.h>
#include <AMiR.h>

Int Alter=GetAge(ChristianD);
Alter++;
SetAge(ChristianD,Alter);
struct tm * time=localtime(time(0));
If ((time->tm_hour==15)&&(time->tm_min==00))
{
#pragma omp parallel for
for each (Mitarbeiter M in AMiR)
{
M.RelocateTo(Seminarraum);
M.Get(Kuchen);
M.Get(Kaffee);
}
}

Da kann man nur alles Gute wünschen und sich auf den Kuchen freuen ;)

Das erste Mitarbeitergespräch…

und ich soll davon ausgehen, dass meine Probezeit damit beendet ist… :)

Ja, das war die beste Nachricht des gestrigen Tages, allerdings dicht gefolgt von “Am Wochenende gibts Auslauf für die Axt und Säge” - dazu bestimmt mehr am Montag :D

Das erste Vorlesungsskript…

in meinem Leben ist fertig. Es bleibt nur noch abzuwarten was die armen Studenten dazu sagen, aber ich hab doch versucht den prosaischen Schreibstil meiner letzten Arbeiten beizubehalten, damit sie wenigstens nicht sofort einschalfen, wenn sie sich auf die Vorlesung vorbereiten. Gut, sie werden es bestimmt das erste Mal für die Prüfungen lesen, aber was solls, es exisitiert zumindest jetzt mein erstes Vorlesungsskript - sind auch nur 30 Seiten geworden ;)

So, jetzt bleibt nur noch der Vortrag übrig, den ich dann in der Vorlesung zum Besten geben werde…  ohje… ich glaub ich werd doch Bäcker!